Mit erfolgreicher Wirtschaft Armut bekämpfen

 

 

Am Mittwoch, 22. Dezember unterzeichneten die Austrian Development Agency (ADA) und die Österreichisch - Aserbaidschanische Handelskammer (ATAZ) einen Fördervertrag. Ziel ist es, die Entwicklung in Aserbaidschan abseits der Öl- und Gasindustrie voranzutreiben. ADA fördert zu diesem Zweck in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku den Aufbau einer Servicestelle, die lokale und österreichische Unternehmen berät und zusammenführt. 

 

Der grenzübergreifende Austausch soll Ideen für neue Projekte, weitere Partnerschaften zwischen Wirtschaft und ADA sowie Investitionen bewirken. „Die Wirtschaftspartnerschaft mit ATAZ spricht Branchen in den Bereichen Infrastruktur, Verkehr, erneuerbare Energien, Wasseraufbereitung und Bildung an und leistet daher einen Beitrag zur nachhaltigen und sozial inklusiven Entwicklung des Landes“, betont Öppinger-Walchshofer. Die ADA-Geschäftsführerin erwartet sich durch Investitionen österreichischer UnternehmerInnen in Aserbaidschan die Schaffung neuer Arbeitsplätze und die Stärkung des lokalen Privatsektors. UnternehmerInnen in Aserbaidschan erhalten durch die Servicestelle das Know-how für den Export ihrer Produkte und Ideen für neue Geschäftsmöglichkeiten. Neben der Stärkung des Privatsektors wird die Servicestelle etwa durch Informationsveranstaltungen über Rechtsstaatlichkeit und andere Maßnahmen zur Stärkung der zivilgesellschaftlichen Organisationen in Aserbaidschan beitragen. 

 

Alon Shklarek, Präsident der Österreichisch - Aserbaidschanischen Handelskammer dazu: „Wir freuen uns über die zukunftsweisende Zusammenarbeit der ADA und der ATAZ und sind überzeugt damit wesentliche Impulse zur nachhaltigen Entwicklung sowie Stärkung der aserbaidschanischen Wirtschaft zu setzen, die auch für österreichische Unternehmen spannende und vielversprechende Chancen bietet.“  Aserbaidschan leidet trotz des beträchtlichen Wirtschaftswachstums durch den Öl- und Gasboom an der fehlenden Diversifikation und Modernisierung seiner Volkswirtschaft. Die angestrebte positive Richtungsänderung soll gerade den ärmsten Teilen der Bevölkerung zugute kommen. 

 

Die Österreichische Entwicklungs- zusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien und Zentralamerika sowie Südosteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.
Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency (ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

ATAZ-Präsident A.Shklarek und ADA-Geschäftsführerin B.Öppinger-Walchshofer