EM-Qualifikation: Österreich trifft auf Aserbaidschan

 

 

Österreichs Fußball-Nationalteam stehen in der Qualifikation für die Fußball-Europameisterschaft 2012 schwierige Aufgaben bevor. Die ÖFB-Auswahl trifft in Gruppe A auf Deutschland, die Türkei, Belgien, Aserbaidschan und Kasachstan.

Außer den brisanten Spielen gegen die zwei Top-Mannschaften Deutschland und der Türkei verspricht auch die Begegnung mit Aserbaidschan (8. Oktober 2010 in Wien und 7. Oktober 2011 in Baku) äußerst spannend zu werden. Beide Länder - mit fast identischer Fläche und Einwohnerzahl – prahlen zwar mit Fußballtradition, können jedoch keineswegs mit dem derzeitigen Stand der Entwicklung zufrieden sein. Beide Nationalteams wollen deshalb in der kommenden Qualifikation ihre Höchstleistung zeigen.


Aserbaidschan (derzeit auf Platz 114 in FIFA-Weltrangliste) und Österreich (derzeit auf Platz 61) verbindet eine kurze Länderspielgeschichte. Im Rahmen der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2006 verloren die Aserbaidschaner 0:2 in Wien, errangen aber dann in Baku ein torloses Unentschieden gegen die damalige Mannschaft von Hans Krankl. Heute wird Aserbaidschan von Berti Vogts, EM-Sieger  mit Deutschland 1996, trainiert.

Obwohl Aserbaidschan zusammen mit Kasachstan als die großen Außenseiter der Gruppe A gelten warnt der österreichische Teamchef Didi Constantini vor einer Unterschätzung der Gegner. „Es gibt keine leichten Gegner. Auch gegen Aserbaidschan holt man sich die drei Punkte nicht einfach nur ab.“
Führender Spieler des ÖFB ist in seinen Aussagen eher konsequent: „Aserbaidschan und Kasachstan muss man schlagen, wenn man in dieser Qualifikation etwas erreichen will, auch wenn die Auswärtsspiele aufgrund der Reisestrapazen unangenehm sind“.

Um sich direkt für die Endrunde der EM in Polen und in der Ukraine (9. Juni bis 1. Juli 2012) zu qualifizieren, müsste Österreich die Gruppe gewinnen oder bester Gruppenzweiter werden. Die restlichen acht Gruppenzweiten spielen in einem Play-off (K.O.- Spiele) im November 2011 um die restlichen vier Plätze.